Feuerlein Symposium 2020

Image

Das Feuerlein-Symposium zur Versorgungsforschung in der Suchttherapie findet am 10. November 2020 im internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IHW) statt.

Grußwort

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

es ist uns eine große Freude, Sie zum dritten Feuerlein-Symposium zur Versorgungsforschung in der Suchttherapie einzuladen.

Wilhelm Feuerlein (1920-2015) hat sich zeitlebens als Arzt und Wissenschaftler für eine bedarfsorientierte, evidenzbasierte und nicht-stigmatisierende Behandlung von Suchterkrankten ein- gesetzt. Als Gründungsmitglied und erster Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) sowie als Mitglied der Psychiatrie-Enquete-Kommis- sion des Deutschen Bundestages hat er maßgeblich an einer verbesserten Versorgung suchtkranker Menschen mitgewirkt.
Im Jahr 2017 wurde das Feuerlein Centrum für Translationale Suchtmedizin (feuerleinCTS) gegründet, um diese Tradition der am Patientenbedarf orientierten und zugleich wissenschaftlich fundierten Forschung und Versorgung fortzuschreiben.

Das Feuerlein-Symposium widmet sich in diesem Jahr dem Ineinandergreifen von Versorgung und Forschung im sucht-spezifischen Setting der letzten 20 Jahre. Mit der Präsentation von Perspektiven aus der Forschung und aus der Versorgung durch national und international hochangesehene ReferentInnen, soll ein breiter Diskurs angestoßen werden, um implementierte, zu implementierende und aus Versorgungssicht wünschenswerte Evidenz in der Suchtkrankenversorgung kritisch zu reflektieren.

Besonderer Dank gilt der Deutschen Suchtstiftung, der DG-Sucht, der Hetzler Stiftung sowie dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden und dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit für ihre Unterstützung des Symposiums.

Wir freuen uns auf Ihre aktive Teilnahme und einen inspirierenden Tag in der Heidelberger Altstadt!


Veranstaltungsort

Internationales Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH)
Hauptstraße 242
69117 Heidelberg


Teilnahme

Teilnahmegebühren
50,- Euro, Regulär
25,- Euro, Studierende

Sprache
Deutsch


Anmeldung

Anmeldung
Sie können sich hier zum 3. Feuerlein-Symposium anmelden. Es erfolgt eine Weiterleitung auf die Homepage des ZI Mannheim.


Wir hoffen, Sie am 10. November 2020 zum 3. Feuerlein-Symposium in Heidelberg begrüßen zu drüfen!


Programm

Donnerstag, 10. November 2020

8:30 – 9:00 Uhr
Get together und Anmeldung
(Fortbildungspunkte sind bei der Landesärztekammer beantragt)

9:00 – 9:15 Uhr
Grußworte
DG-Sucht, Rainer Thomasius
Deutsche Suchtstiftung, Stefan Bleich
Hetzler Stiftung, Rainer Spanagel
Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, (angefragt)

9:15 – 10:00 Uhr
Begrüßung und Einblicke in die Aktivitäten des Feuerlein Centrums für Translationale Suchtforschung
Tobias Link, Wiesloch
Falk Kiefer, Mannheim
Ulrich Frischknecht, Mannheim

10:00 – 10:30 Uhr
Kaffeepause

10:30 – 12:30 Uhr
Die Praktikerperspektive
Vorsitz: Tobias Link / Walter Reiß

Diskutant: Anil Batra

Komplizierte Praxis – kleinteilige Forschung? Warum anwendungsorientierte Forschung das Abenteuer schlechthin ist
Wilma Funke, Wied

Das Dilemma des Praktikers: zwischen neurokontrolliertem
Achtsamkeitstraining und Psychostimulantiengabe. Was wirkt „wirklich“, was sollte bleiben, was kann weg?
Robert Stracke, Hamburg

Diskutant: Johannes Lindenmeyer

Wie verändert die ICF die stationäre Entwöhnungsbehandlung?
Ulrike Dickenhorst, Gütersloh

Suchtforschung aus Sicht der Selbsthilfe: Konzepte und Therapien, die im Alltag ankommen und Barrieren weiterer Verbesserung
Barbara Hansen, Hamburg

12:30 – 13:30 Uhr
Mittagspause

13:30 – 14:30 Uhr
Die Forschungsperspektive I:
Vorsitz: Falk Kiefer / Claus Staudter

Diskutantin: Ursula Havemann-Reinecke

Therapie der Kokainabhängigkeit
Gerhard Wiesbeck, Basel

Forschritte in der Opiatsubstitution – wo umgesetzte wissenschaftliche Erkenntnis auch Effekte zeigt
Bernd Schulte, Hamburg

14:30 – 15:00 Uhr
Kaffeepause

13:30 – 14:30 Uhr
Die Forschungsperspektive II:
Vorsitz: Ulrich Frischknecht / Olivier Elmer

Diskutant: Hans-Jürgen Rumpf

Von der Entwicklung zur Implementierung störungsspezifischer Suchttherapie – Evidenz und Erfahrung mit dem CANDIS-Programm
Eva Hoch, München

Suchtkranke Eltern und ihre Kinder – Vorstellung von integrierten Behandlungsmöglichkeiten in der ambulanten und stationären Akutsuchtbehandlung
Anne Koopmann, Mannheim