Feuerlein Symposium 2021

Das vierte Feuerlein-Symposium zur Versorgungsforschung in der Suchttherapie findet am 19. Oktober 2021 in Heidelberg (Hybrid-Veranstaltung Online + Präsenz) statt.

In diesem Jahr widmet sich das Symposium dem Thema Familie im Kontext von Sucht. Die Beiträge reichen dabei von der pränatalmedizinischen Begleitung Suchterkrankter über familienbasierte Prävention stoffgebundener und stoffungebundener Suchtprobleme bis hin zur Angehörigenarbeit sowie aktuellen Entwicklungen in Versogungsangeboten für suchterkrankte Familienmitglieder.  Die national und international hochangesehenen Referentinnen und Referenten präsentieren und diskutieren die aktuellen Ergebnisse dieser hochrelevanten Themengebiete.

Besonderer Dank gilt der Deutschen Suchtstiftung, der DG-Sucht, der Hetzler Stiftung sowie dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden und dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit für ihre Unterstützung des Symposiums.

Wir freuen uns auf Ihre aktive Teilnahme und einen inspirierenden Tag in der Heidelberger Altstadt. 

Programm

Dienstag, 19. Oktober 2021

8:30 - 9:00 Uhr
Get together und Anmeldung

9:00 - 9:15 Uhr
Grußworte

Ministerium für Soziales und Integration Ba-Wü angefragt

DG-Sucht
Rainer Thomasius

Deutsche Suchtstiftung
Jens Reimer

Hetzler Stiftung
Rainer Spanagel

9:15 - 10:00 Uhr
Begrüßung

Tobias Link, Wiesloch
Falk Kiefer, Mannheim
Ulrich Frischknecht, Mannheim, Köln

10:00 - 10:30 Uhr
Kaffeepause

10:30 - 12:00 Uhr
Familien unterstützen - von Anfang an!

Vorsitz: Tobias Link / Walter Reiß

Diskutanten: Eva Hoch / Anil Batra / Ursula Havemann-Reinecke

Evidenzbasierte Suchtprävention im Handlungsfeld Familie.
Sonja Bröning, Hamburg

Frauenheilkundliche Aspekte von Suchtproblemen vor-, während und nach der Geburt
Jan-Peter Siedentopf, Berlin

Internetsucht bei jungen Menschen - Prävention, Frühintervention und Behandlung
Katajun Lindenberg, Frankfurt

12:00 - 13:00 Uhr
Mittagspause

13:30 - 15:00 Uhr
Innovative Versorungsangebote in psychiatrisch suchtmedizinischen Settings:

Vorsitz: Ulrich Frischknecht / Anne Koopmann

Diskutanten: Ulrike Dickenhorst / Thomas Hillmacher

Die Bedeutung des sozialen Umfelds bei der Stationsäquivalenten Behandlung – Erfahrungen aus drei Jahren Regelversorgung
Martin Holzke, Weissenau

Familien im Fokus der suchtmedizinischen Akutbehandlung – Vorstellung von integrierten Behandlungskonzepten
Anne Koopmann, Mannheim

The first cut is the deepest - Therapiekonzept für Trauma und Sucht unter besonderer Berücksichtigung von Bindungstraumatisierungen
Christel Lüdecke, Göttingen

15:00 - 15:30 Uhr
Kaffeepause

15:30 - 16:30 Uhr
Angehörigenarbeit bei suchtbelasteten Familien

Vorsitz: Falk Kiefer / Claus Staudter

Diskutanten: Johannes Lindenmeyer / Hans-Jürgen Rumpf

Stigmatisierung überwinden – und wie sieht es eigentlich mit der Einbindung von Angehörigen in die Therapie aus ?
Barbara Gillmann, Grosselfingen · Wolf Hafner, Ditzingen

Evidenz angehörigenbasierter Interventionen bei Suchterkrankungen
Anja Bischof, Lübeck

Anmeldung

Veranstaltungsort
Online-Teilnahme via Videokonfenz

Teilnahmegebühren
kostenlos

Sprache
Deutsch

Fortbildungspunkte sind bei der Landesärztekammer beantragt

Anmeldung unter: https://feuerlein-cts.de/symposium

Zu den ReferentInnen

  • Dr. phil. Anja Bischof
    Master of Public Health, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsgruppe S:TEP, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität zu Lübeck
  • Prof. Dr. phil. Sonja Bröning
    Psychologin, Mediatorin und systemische Therapeutin, Professur für Entwicklungspsychologie, Fakultät Humanwissenschaften, Medical School Hamburg
  • Prof. Dr. Ulrich Frischknecht
    Psychologischer Psychotherapeut, Professur Sucht und Persönlichkeitspsychologie, Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung, Katholische Hochschule NRW, Köln
  • Barbara Gillmann
    Bürokauffrau, Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverband der Elternkreise suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e. V. (BVEK), Grosselfingen
  • Wolf Hafner
    Rechtsanwalt, Vorsitzender des Bundesverband der Elternkreise suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e. V. (BVEK), Ditzingen
  • Martin Holzke, M.A.
    Pflegewissenschaftler & Gesundheits- & Krankenpfleger, Leitung Zentralbereich Pflege und Medizin, Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg, Weissenau
  • Prof. Dr. med. Falk Kiefer
    Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Lehrstuhl für Suchtforschung an der Universität Heidelberg, Ärztlicher Direktor der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Feuerlein Centrum für Translationale Suchtmedizin, Mannheim
  • Christel Lüdecke
    Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefärztin Allgemeinpsychiatrie/Sucht, Asklepios Fachklinikum Göttingen
  • PD Dr. med. Anne Koopmann
    Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim
  • Prof. Dr. phil. Katajun Lindenberg
    Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin, Leiterin der Abteilung und der Ambulanzen für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Institut für Psychologie, Goethe-Universität Frankfurt
  • Tobias Link
    Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Klinik für Suchttherapie und Entwöhnung des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden, Feuerlein Centrum für Translationale Suchtmedizin, Wiesloch
  • Dr. med. Jan-Peter Siedentopf
    Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Oberarzt und Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft, Klinik für Geburtsmedizin, Charité Universitätsmedizin Berlin